Lichtgestalten

Glasgraveuren, - es ihnen gleich zu tun. - dieser Wunsch kam mir in dem Moment als ich vor vielen Jahren eine Ausstellung besuchte bei der viele gläserne Objekte präsentiert wurden. Die Wirkung der dargestellten Motive auf mich war es, die diesen Wunsch weckte.  Es hat mit den Eigenschaften des Glases zu tun.

Es ist ein spröder Werkstoff und dennoch vielseitig einsetzbar, sagen die einen. Die Fachleute sagen, es ist ein amorpher, nichtkristalliner Feststoff. Selbst bei Vulkaneruptionen kann es in der Natur zu Glasbildungen kommen. Der Begriff Glas stammt von dem germanischen Wort „glasa“ ab, gleichzusetzen mit „das Glänzende“.

 

Das Spiel des Lichts mit dem Glas ist es, was für mich so wertvoll ist, denn mit ihm fange ich das Licht für meine Motive ein.   Ist man ein geschickter Graveur schafft man es sogar seinen Darstellungen einen Hauch von Schwerelosigkeit und Dreidimensionalität .zu verleihen.

 

Ob ich mittlerweile so geschickt bin, nun da überlasse ich das Urteil gerne Dem Betrachter. Für mich gibt es allerdings kreative Ideen, die lassen einfach keine andere Interpretationsweise zu. Also machte ich mich daran das Gravieren auf Glas zu lernen.

Mit Ideen habe ich ohnehin eine ganz spezielle Beziehung, wie das häufig der Fall ist, wenn man eine kreative Ader hat. Ideen sind kleine "Plagegeister". Sie kommen immer wieder und spuken solange bei mir herum, bis ich sie tatsächlich umsetze. Vorher geben sie keine Ruhe.

 

Den Ideen zu meinen Arbeiten in Glas liegen Impulse zu Grunde und mancher davon hat eine  netten Geschichte als Hintergrund. Unter diesem Aspekt stelle ich in diesem kleinen Bildband einige meiner Lieblingsstücke vor. und wünsche Ihnen liebe Leserin, lieber Leser so viel Freude beim Lesen und Betrachten der "Lichtgestalten", wie ich sie hatte, sie zu erstellen.

Sie finden diesen Bildband bei epubli